Maschinenstürmer im Porträt: kamerademontageOL

Nachdem in Oberösterreich erst vor ein paar Tagen ein Vorgartenpensionär mit der Spitzhacke in der Hand ein Google-Auto am Bildermachen hinderte, soll im niedersächsischen Oldenburg bald auch der Rest des Werkzeugkastens zum Einsatz kommen. Die Taz berichtet heute von Flugblättern, auf denen zur „Öffentlichen Demontage der Überwachungskameras“ aufgerufen wird, die in der Innenstadt aufgestellt werden sollen – „mittels Hammer, Flex und Kneifzange“.

Mit etwas Glück kommen die Demonteure sogar damit davon, bekennt doch der Leiter der zuständigen Polzeiinspektion Johann Kühme, „dass nicht ständig ein Beamter vor dem Monitor sitzen werde“. Falls da doch wer sitzt, haben die Maschinenstürmer immerhin das Gegenteil bewiesen.

Wer mehr über die weltpolitischen Hintergründe der Aktion wissen will („Mit der Entwicklung weg vom Wohlfahrtsstaat und dem erstarkenden Neoliberalismus“ usw.), konsultiere den Blog http://kamerademontageol.wordpress.com.